Die Geschichte vom kleinen „r“
Es war einmal … so könnte auch die Geschichte der Bürgerstiftung
Rastatt beginnen. Es war einmal … am 3. Oktober 2006, da sprach Prof.
Christian Pfeiffer, Kriminologe, am Tag der Deutschen Einheit auf
Einladung der Stadt Rastatt in der BadnerHalle. Nach seinem Vortrag zum
Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen stellte er auch das Thema
Bürgerstiftungen vor und wie sich Bürgerinnen und Bürger für das
Allgemeinwohl in einer Stadt engagieren könnten. Er versprach
wiederzukommen, falls sich in Rastatt eine Initiativgruppe für eine
örtliche Bürgerstiftung bilden würde. Bereits am 1. Februar war es
soweit: Prof. Pfeiffer offenbarte vor über 100 Interessenten seine
Motivation, sich in der Bürgerstiftung Hannover zu engagieren und für
weitere Bürgerstiftungen zu werben.
Schließlich dürfe
man sich nicht nur über Zustände in der Gesellschaft beklagen, sondern
könne selbst tatkräftig für neue Wege sorgen. Zum Schluss startete
Prof. Pfeiffer ein Experiment, das bereits in anderen Städten
erfolgreich gewesen sei. Er bat alle im Saal, die bereit seien, 1.000
Euro für die Bürgerstiftung Rastatt zu stiften, zu ihm nach vorne zu
kommen. Spontan bekundeten 43 Menschen, sich als Gründungsstifter zu
beteiligen.
Auf dieser Basis ist das Logo unserer Bürgerstiftung Rastatt
entstanden. Wie ein wachsender Baum ranken sich um das kleine „r“ für
Rastatt 43 Apostrophe als Symbol für die 43 Erststifter.